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Freitag 29. Januar 2010, 12:43 Uhr
Tötungsdelikt im Bordellbereich - Polizei stößt auf Mauer des Schweigens

Hagen (ots) - Im Fall der am Sonntagmorgen (24.01.2010) tot aufgefundenen Prostituierten in einem Hagener Bordell stoßen die Ermittler auf eine Mauer des Schweigens. Das zeigt sich unter anderem auch bei der Feststellung der Identität der jungen Frau. Viele Indizien weisen darauf hin, dass es sich bei dem Opfer um eine etwa 24 -Jährige aus Nigeria handelt. Intensive Ermittlungen zeigen auf, dass der eigentliche Lebensmittelpunkt der Toten in dem Dreieck zwischen Oberhausen, Mühlheim und Essen liegen muss. Der Hinweis aus dem Milieu, dass sie ein Kind hat, konnte bislang noch nicht bestätigt werden. Dafür hat sich herausgestellt, dass sich die Getötete vermutlich illegal in der Bundesrepublik aufhielt und durch verschiedene real existierende Alias-Personalien die Ermittlungen weiter erschwert.

Auch die Spurensuche am Tatort hat neue Erkenntnisse gebracht. Zeugenaussagen berichten von einem Verdächtigen, der gegen 04.30 Uhr am Morgen der Tat Kontakt mit dem späteren Opfer gehabt haben soll. Bei dieser Person handelt es sich um einen Mann, der etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß ist und den dunklen Teint eines Südeuropäers hat. Auffällig an dem Mann war seine helle bis weiße Jacke mit die schwarzen Seitenstreifen. Die schwarzen Haare trug der Verdächtige über die Ohren und über den Kragen. Weiterhin soll er von kräftiger bis untersetzter Statur gewesen sein.

Durch den Einsatz von Fährtenhunden (Man-Trailinghunde) konnte eine Spur aufgenommen werden, die aus dem Bordell über einen Fußweg in die Innenstadt führt und sich dort verliert (Volmestraße - Volmebrücke - Am Hohen Graben - Rathausstraße - Friedrich-Ebert-Platz). Diese Strecke dürften eher ortskundige Personen nutzen und sie endet in einem Bereich, in dem sich sowohl ein Taxenstand befindet, als auch öffentliche Verkehrsmittel ihre Haltestellen haben.

Staatsanwaltschaft und Polizei Hagen fragen daher:

Wer kann weiterführende Angaben zu der in Hagen aufgefundenen Toten machen? Ihr möglicher Lebensmittelpunkt lag in dem Bereich zwischen Essen, Mühlheim und Oberhausen.

Wer hat Beobachtungen im Zusammenhang mit dem verdächtigen Mann gemacht und kann Hinweise zu seinem Weg zum Friedrich-Ebert-Platz oder seiner Person geben.

Außer einem Foto im Halbprofil befindet sich noch eine Aufnahme im Anhang, die das Opfer wenige Tage vor ihrem Tod mit ihrem Mobiltelefon aufgenommen hat.

Unter der Rufnummer 02331-986 2066 oder der E-Mail-Adresse mkdora7.hagen@polizei.nrw.de nimmt die Polizei Hinweise entgegen. Ebenso können sich Zeugen an jede Polizeidienststelle wenden.

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(Quelle: ad-hoc-news.de)

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