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Donnerstag 17. Dezember 2009, 14:42 Uhr
Stadt geht gegen unerlaubte Prostitution
vor
DORTMUND Der Straßenstrich auf der Ravensberger Straße
dehnt sich zunehmend aus. In den letzten Monaten habe es immer
mehr Prostituierte gegeben, die an der Bornstraße und
damit innerhalb des Sperrbezirks unerlaubt der Prostitution
nachgingen.
Der Verwaltungsvorstand habe daher auf Vorschlag des Rechts-
und Umweltdezernenten Wilhelm Steitz entschieden, die Parkbuchten
an der Bornstraße zwischen der Mindener und der Juliusstraße
zu sperren. Die Parktaschen seien für die Freier „ein
geeigneter Ort für die schüchterne Variante“
gewesen, schildert Steitz beim Ortstermin. „Die Männer
haben hier angehalten und die Damen kamen zu ihnen und nicht
andersrum“, so Steitz.
30 Pfosten
Über 30 massive Pfosten, die in den letzten Tagen bereits
angebracht wurden, sollen nun den so genanten „Anbahnungs-Verkehr“
unterbinden. „Wir werden die Situation jetzt verstärkt
beobachten“, versichert Ordnungsamtleiter Ortwin Schäfer.
Sollte sich die Lage trotzdem nicht verändern, so sollen
demnächst auch Halteverbot-Schilder angebracht werden.
„Dabei ist es hier ohnehin bereits ein Sperrbezirk“,
so Ulrich Finger vom Tiefbauamt.
Mobile Wache
Hinzu werde das Ordnungsamt gemeinsam mit der Polizei noch
mehr Präsenz zeigen. „Dieses Auto wird man hier
ab sofort viel öfter sehen“, sagt Tim Textoris
von den Ordnungsamtpartnern und verweist auf die mobile Wache
– einen VW Bulli.
Die uniformierten Ordnungsbeamten sollen aber nicht nur kontrollieren.
Sie sind Ansprechpartner für alle Belange rund um die
Themen Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung.
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(Quelle: dattelner-morgenpost.de)
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