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Donnerstag 17. Dezember 2009, 12:23 Uhr
Razzia im Kölner Rotlichtmilieu:
Zahlreiche Unterlagen, Bargeld und Waffen sichergestellt
Köln - Bei einer Razzia im Kölner Rocker- und Rotlichtmilieu
hat die Polizei 22 Wohnungen und Geschäftsräume
durchsucht. Dabei seien Unterlagen, Bargeld, eine Pistole
sowie Messer, Morgensterne, Stahlruten und andere Waffen sichergestellt
worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag
in Köln mit. Auch Spezialeinheiten seien zum Einsatz
gekommen.
Dem Kölner Chef des «Hells Angels»-Rockerclubs,
zwei weiteren führenden Mitgliedern sowie einem 36-jährigen
türkischstämmigen Mann werden demnach Erpressung,
Körperverletzung, Waffendelikte, Menschhandel, schwere
Brandstiftung sowie bandenmäßige Steuerhinterziehung
vorgeworfen. Sie sollen den sogenannten Kölner Wohnwagenstrich
betrieben haben. Dabei hätten sie Prostituierte, die
auf eigene Rechnung arbeiteten, bedroht oder zusammengeschlagen
sowie Gewinne nicht versteuert. Ein Wohnwagen sei von unbekannten
Tätern angezündet worden.
Laut Staatsanwaltschaft befinden sich die Tatverdächtigen
weiter auf freiem Fuß. Den Angaben zufolge haben sich
die vier Männer im Alter von 30 bis 63 Jahren Anfang
des Jahres zusammengetan, um am «lukrativen Geschäft»
mit der Prostitution an der Brühler Landstraße
in Köln zu verdienen. Bereits im November waren bei der
Durchsuchung von Vereinsräumen und Wohnungen der Kölner
Hells Angels zahlreiche Waffen beschlagnahmt worden.
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(Quelle: net-tribune.de)
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