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Montag 5. Oktober 2009, 13:49 Uhr
Streit um 20 Euro endet mit schwerverletzter
Hure
Wegen versuchten Totschlags nach einem Streit um die Bezahlung
einer Prostituierten steht ein damaliger Freier vor dem Berliner
Landgericht. Der 49-jährige Angeklagte soll einer Frau
mit dem Messer in den Bauch gestochen haben, die eine Hure
vor seinem Angriff habe retten wollen. Den Ermittlungen nach
hatte der 49-Jährige von der Hure 20 Euro zurückverlangt.
Wegen einer Messerstecherei nach einem Streit um die Bezahlung
einer Prostituierten muss sich seit Montag ein damaliger Freier
vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der 49-Jährige
soll die Hure in der Nacht zum 1. Mai am Bauch verletzt haben,
weil sie ihm das Geld nicht zurückgeben wollte. Eine
Kollegin, die das Opfer schützen wollte, soll der Angeklagte
mit seinem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Die
Helferin wurde durch eine Notoperation gerettet.
Dem Angeklagten wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Den
Ermittlungen nach hatte der 49-Jährige von der Prostituierten
20 Euro zurückverlangt. Nachdem die Frau sich weigerte,
soll der Angeklagte versucht haben, auf sie einzustechen.
Zu Prozessbeginn bestritt der Arbeiter jeglichen Tötungsvorsatz.
Eigenen Angaben nach hatte er befürchtet, dass die Frauen
ihn bestehlen wollten. Sie hätten ihn geschubst. Um 20
Euro hätte er sich nie gestritten, das sei lächerlich,
betonte der Grieche.
Wie es zu den Verletzungen kam, könne er sich nicht
erklären, behauptete der Angeklagte. Eigentlich habe
er sich als Opfer gefühlt. Als er kurze Zeit später
in der Nähe des Straßenstrichs Kurfürstenstraße
in Schöneberg festgenommen wurde, habe er gedacht, es
handele sich um eine Verwechslung.
Die damals 25-jährige Helferin soll kommende Woche vernommen
werden. Ihre Vermieterin sagte im Prozess, die Frau könne
bis heute ihrer Arbeit nicht nachgehen. Sie sei fix und fertig
gewesen. Sie wollte ihre Kollegin retten und dann hatte sie
ein Messer im Bauch, berichtete die 74-jährige Zeugin.
Die Prostituierte sei verschwunden, erklärte die gelernte
Köchin. Sie habe sie zuletzt Mitte Mai gesehen.
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(Quelle: morgenpost.de)
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