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Dienstag 13. Januar 2009, 11:08 Uhr
Bürgermeister: Keine Huren vor
Kitas
Prostituierte sollten nach Ansicht des Bürgermeisters
von Tempelhof- Schöneberg, Ekkehard Band (SPD), tagsüber
nicht vor Kitas, Schulen, Spielplätzen, Kirchen, Krankenhäusern
und anderen sozialen Einrichtungen stehen dürfen.
Berlin - Darüber will Band ab der kommenden Woche mit
Vertretern des Bildungs- und des Innensenators sprechen. Band
findet, dass sich die Lage auf dem Straßenstrich rund
um die Kurfürstenstraße verschärft hat. Deshalb
hat er sich an die Bildungsverwaltung gewandt, die auch für
den Jugendschutz zuständig ist und nun eine Arbeitsgruppe
bildet. Innensenator Erhart Körting (SPD) lehnt allerdings
eine „wie auch immer geartete Einführung von Sperrbezirken“
ab: Der „sozialverträgliche Umgang aller Betroffenen“
werde besser durch Straßensozialarbeit erreicht, antwortete
Körting auf eine parlamentarische Anfrage der FDP.
Band betont dagegen, es gehe ihm gar nicht um Sperrbezirke,
sondern nur darum, Prostituierte zu bestimmten Tageszeiten
von bestimmten Straßenabschnitten fernzuhalten.
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(Quelle: tagesspiegel.de)
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