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Mittwoch 25. Juni 2008, 13:09 Uhr
Amsterdam hilft Prostituierten
Die niederländische Hauptstadt ist berüchtigt
für ihr Rotlichtviertel. Den Frauen, die ihr Geld mit
Prostitution verdienen will die Stadt nun helfen - indem sie
sie vor kriminellen Banden schützt und sie beim Ausstieg
aus der Szene unterstützt.
Amsterdam - Amsterdam will seinen rund 8000 Prostituierten
mit fast 500.000 Euro unter die Arme greifen. Das Geld solle
die Frauen vor den Machenschaften von kriminellen Banden schützen
und denjenigen helfen, die aus dem Milieu aussteigen wollten,
kündigte die Stadtverwaltung der für ihr Rotlichtviertel
berühmt-berüchtigten Metropole an. Für einen
entsprechenden Aktionsplan würden bis 2010 insgesamt
475. 000 Euro bereitgestellt. Der Plan sieht unter anderem
auch die Schließung von Bordellen vor, die von Kriminellen
kontrolliert werden.
"Es ist wichtig, die Situation der Prostituierten zu
verbessern", sagte die stellvertretende Gesundheitsdezernentin
Marijke Vos. "Sie müssen die Freiheit der Wahl haben
und dürfen nicht unter die Kontrolle von Menschenhändlern
geraten." In Amsterdam arbeiten nach Schätzungen
der Stadtverwaltung rund 8000 Prostituierte, ein Viertel von
ihnen bietet sich in Schaufenstern an. In den Niederlanden
ist Prostitution seit dem Jahr 2000 legal, die Frauen werden
arbeits- und steuerrechtlich wie gewöhnliche Arbeitnehmerinnen
oder Selbständige eingestuft.
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(Quelle: tagesspiegel.de)
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