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Mittwoch 10. Januar 2007, 11:14 Uhr
Mit DNA-Spuren überführt
Hamburg (ddp-nrd). Mehr als 21 Jahre nach der Tat hat die Hamburger
Polizei dank neuer Möglichkeiten zur Untersuchung von DNA-Spuren
den Mord an einer Prostituierten aufgeklärt. Ein mittlerweile
im bayerischen Coburg lebender Tatverdächtiger wurde festgenommen,
streitet die Vorwürfe jedoch ab, wie die Polizei am Mittwoch
mitteilte. Sein DNA-Profil stimme jedoch mit den am Tatort gesicherten
Spuren des Täters überein. Gegen den 59-Jährigen
wurde bereits Haftbefehl erlassen.
Die 36 Jahre alte Prostituierte wurde Ende November 1985 von ihrem
Lebensgefährten erstochen in ihrer Wohnung in Hamburg-Rotherbaum
aufgefunden. Die Peruanerin war durch eine Vielzahl an Messerstichen
getötet worden.
Der 59-Jährige räumte in seiner Vernehmung zwar ein,
zur Tatzeit in der Wohnung der Frau gewesen zu sein, will die Frau
aber nicht getötet haben. Zum Tatzeitpunkt will er sich in
einem Nebenzimmer aufgehalten und von dem Geschehen nichts mitbekommen
haben. Nach Polizeiangaben hatte der Mann die 36-Jährige mehrfach
als Freier aufgesucht. Er soll der letzte Freier des Opfers gewesen
sein. Tatmotiv war nach Erkenntnissen der Mordkommission möglicherweise
nicht erwiderte Liebe.
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