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Donnerstag 4. Januar 2007, 11:18 Uhr
Staatsanwaltschaft klagt Uhl wegen Beihilfe zur Untreue an

(AFP) Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat den Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Uhl (SPD) in der VW-Affäre wegen Beihilfe zur Untreue angeklagt. Die Anklage wurde an das Amtsgericht Wolfsburg geschickt, wie die "Braunschweiger Zeitung" berichtet. "Es wird zur Verhandlung kommen", bestätigte der Direktor des Amtsgerichts Wolfsburg, Paul Schiffers, der Zeitung. Die SPD-Bundestagsfraktion wollte die Anklage gegen Uhl auf Anfrage nicht kommentieren.

Der Bundestag hatte im Dezember die Immunität des Parlamentariers aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen den Abgeordneten in der Affäre um die Begünstigung von Betriebsräten, Lustreisen und Sexpartys. Gegen Uhl besteht der Verdacht, vom 16. November 1999 bis Ende 2005 in zehn Fällen Prostituierte zu Lasten des VW-Konzerns in Anspruch genommen und eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben zu haben.

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