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Mittwoch 10. Mai 2006, 10:51 Uhr
Zur WM sind in NRW rund 5000 Polizisten
täglich im Einsatz
Düsseldorf (ddp-nrw). Im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft
werden in NRW täglich rund 5000 Polizisten und 2000 Kräfte
des Katastrophenschutzes im Einsatz sein. Das teilte Innenminister
Ingo Wolf (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf mit. Vorgegangen
werde nach einem bundesweit abgestimmten Konzept zur Polizeiarbeit.
Wesentlicher Bestandteil dieses Konzepts sei auch der Kampf gegen
Menschenhandel und die Ausbeutung von Prostituierten.
«Es gibt nirgendwo gesicherte Erkenntnisse darüber,
dass und wie viele Frauen aus Osteuropa - freiwillig oder unter
Zwang - zur Fußball-WM in Deutschland sexuelle Dienste anbieten
werden», sagte Wolf. Er fügte hinzu: «Wir sind
aber darauf vorbereitet, zum einen die Kriminalität in diesem
Bereich wirksam zu bekämpfen. Zum anderen beraten und betreuen
wir die insbesondere von Zwangsprostitution betroffenen Frauen und
Mädchen.»
So soll während der WM beispielsweise in mehrsprachigen Broschüren
verstärkt auf Angebote der Fachberatungsstellen für Prostituierte
aufmerksam gemacht und außerdem eine rund um die Uhr erreichbare
telefonische Hotline geschaltet werden. Eine Informationskampagne
soll Freier sensibilisieren, bei Anzeichen von Zwangsprostitution
den betroffenen Frauen zu helfen und die Polizei über ihren
Verdacht in Kenntnis zu setzen.
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