Donnerstag
24. Februar 2005, 13:01 Uhr
Prostituierte und Freier akzeptieren legalen
Kölner Straßenstrich
Köln (ddp-nrw). Über drei Jahre nach Einführung
des legalen Kölner Straßenstrichs ziehen die Initiatoren
eine positive Zwischenbilanz des bundesweit einmaligen Projekts.
Laut einer wissenschaftlichen Begleitstudie haben Prostituierte
und Freier das geschützte Areal in der Geestemünder Straße
akzeptiert, wie der Sozialdienst Katholischer Frauen (skf) am Donnerstag
in Köln mitteilte.
Gewalttätige Übergriffe auf die Prostituierten kommen
nicht mehr vor, auch finden die überwiegend drogenkranken Frauen
leichter Zugang zu Hilfs- und Beratungsangeboten. Das Projekt wird
vom skf gemeinsam mit der Polizei sowie den Ordnungs-, Sozial- und
Gesundheitsämtern der Stadt Köln getragen.
Innerhalb einer geschützten Zone können die Frauen mit
den Freiern ins Gespräch kommen. Für das eigentliche Geschäft
stehen acht sogenannte «Verrichtungsboxen» zur Verfügung.
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