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Freitag
23. April 2004, 15:48 Uhr
Studie: Prostituierte trotz Gesetzesreform
weiter diskriminiert
Hamburg (AFP) - Die Situation der Prostituierten in Deutschland
hat sich seit der Gesetzesreform vor gut zwei Jahren kaum verbessert.
Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag in Hamburg vorgestellte
Studie im Auftrag der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. "Obwohl
Prostitution jetzt offiziell legal ist, werden die Sexarbeiterinnen
weiterhin diskriminiert", urteilte die Leiterin der Studie,
Emilija Mitrovic. Kaum eine der für die Feldstudie befragten
Huren fühle sich durch das Anfang 2002 in Kraft getretene Prostitutionsgesetz
rechtlich besser gestellt. Es fehle an Rechtssicherheit, weil das
neue Gesetz vielerorts unterschiedlich ausgelegt werde.
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