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Freitag
8. August 2003, 15:48 Uhr
BKA: Menschenhandel mit Frauen wird weiter
mit Brutalität betrieben
(AFP) Der Menschenhandel
mit Frauen aus überwiegend osteuropäischen Staaten wird
nach Angaben des Bundeskriminalamtesweiterhin mit erheblicher Brutalität
betrieben. Wie die Behörde am Freitag in Wiesbaden bei der
Vorstellung ihres "Lagebildes Menschenhandel 2002" weiter
mitteilte, ging die Zahl der Opfer im vergangenen Jahr gegenüber
dem Vorjahr zwar um fast 20 Prozent auf gut 800 zurück. Die
Zahl der Tatverdächtigen stieg jedoch um knapp zehn Prozent
auf 821 an. Es wurden 289 Ermittlungsverfahren eröffnet, fast
sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Den Angaben zufolge spielte körperliche
und seelische Gewalt eine bedeutende Rolle bei den Straftaten: Zwei
von drei Opfern gaben an, gewaltsam zur Prostitution gezwungen worden
zu sein.
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