Dienstag
2. September 2003, 05:49 Uhr
GdP verlangt schärferes Vorgehen gegen
organisierten Menschenhandel
Osnabrück
(dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei hat ein schärferes Vorgehen
gegen den Menschenhandel mit osteuropäischen Frauen und Mädchen
verlangt. Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» erklärte
der Bundesvorsitzende Konrad Freiberg, jährlich würden
120 000 Frauen und Mädchen von kriminellen Vereinigungen nach
Westeuropa gebracht, um als Prostituierte zu arbeiten. Die Hintermänner
verdienten Milliarden. Menschenhandel müsse in Deutschland
drastisch bestraft werden, so Freiberg.
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