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Donnerstag 31. Mai 2001, 15:09 Uhr
Hamburger Zuhlter-Chef muss fr fast
sieben Jahre ins Gefngnis
Albaner-Willi kontrollierte zahlreiche Prostituierte
Hamburg (AP) In einem der grten Hamburger Zuhlter-Prozesse hat
das Hamburger Landgericht den als Albaner-Willi bekannt gewordenen
Mazedonier Musa A. wegen Zuhlterei und Frderung der Prostitution
zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt.
Der Chef smtlicher Bordelle in der Hamburger Sderstrae hatte
gestanden, mehrere hundert Prostituierte in persnlicher und wirtschaftlicher
Abhngigkeit gehalten und deren Arbeit kontrolliert zu haben.
Sein Bruder, der als sein Stellvertreter arbeitete, muss vier Jahre
und drei Monate ins Gefngnis. Auerdem muss er rund 25.000 Mark
Geldstrafe zahlen. Vier weitere Mitangeklagte, die als Geschftsfhrer
und Hilfskrfte in den Bordellen gearbeitet hatten, konnten wegen
ausfhrlicher Gestndnisse bereits im Juli vergangenen Jahres verurteilt
werden.
Musa A. und sein Bruder wurden bei einer gro angelegten Razzia
im Juli 1999 festgenommen. Bis dahin hatte der stadtbekannte Zuhlter
als Millionr ein Luxus-Leben gefhrt. Zehn Autos wurden von der
Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und rund drei Millionen Mark auf
verschiedenen Konten gefunden. Die Anklagebehrde vermutet, dass
der heute 34-Jhrige sich eigentlich zu seiner damals 17 Jahre alten
Frau habe absetzten wollen.
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